Gibson Les Paul (1953)

Model "3 Fender Stratocaster" der Marke "Vintage Art Guitar" von Voggenreiter

Es ist doch alles Gold, was glänzt!

„Es ist doch alles Gold, was glänzt!“, dachte sich der berühmte amerikanische Gitarrist Les Paul, als er Gibson Anfang der fünfziger Jahre eben diese Farbe für deren neues Modell, ihre erste Solidbody-Gitarre, vorschlug. 1952 kam diese Gitarre auf den Markt, mit der man dem Konkurrenten Fender, der bereits mit zwei Jahren Vorsprung überraschende Erfolge mit der „Brettgitarre“ Telecaster eingefahren hatte, etwas wirklich Solides entgegensetzen wollte. Dennoch war der Launch etwas vorschnell über die Bühne gegangen, denn erst als es zu spät war, bemerkte man, dass man Saitenhalter verwendet hatte, die ursprünglich für Archtop-Gitarren und deren speziellen Hals/Korpus-Winkel konzipiert gewesen waren. Nur die Tatsache, dass man die Saiten unter dem Steg herumführte,
bewahrte die Les Paul davor, gänzlich unspielbar zu sein. Immerhin wurden 1952 ganze 1.716 und 1953 sogar 2.243 Les Pauls gebaut und verkauft. Was die Verantwortlichen bei Gibson jedoch nicht davon abhielt, diesen unseligen
Saitenhalter bereits 1953 durch einen besseren, einen Einteiler-Steg ohne
Tailpiece, zu ersetzen.

Production date: 1953, no serial no.

Infos zur Herstellung:

  • Fine Art Giclée auf Künstlerleinwand,
  • gespannt auf Holzkeilrahmen.

 

Größen: DIN A1 & DIN A2

DIN A1 DIN A2
ca. 84 x 60 cm (H/B) ca. 60 x 42 cm (H/B)
ISBN: 978-3-8024-0737-6 ISBN: 978-3-8024-0738-3